Der Gründünger war gelb und natürlich auch grün, sonst würde ja der Name nicht passen. Das Laub riecht übrigens auch sehr gut. Am Abend hat Frauchen Krautfleckerl gekocht und ich hab gesagt, dass das passendes Futter für ErikSohn wäre. Herrchen hat sich das so zu Herzen genommen, dass er heute mit einer Auswahl Käse aus Vorarlberg heimgekommen ist. Er will, dass ich artgerecht ernährt werde. Wer so ein Herrchen hat, kann sich wirklich als glückliche Maus bezeichnen.
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Montag, 16. November 2009
Glückliche Maus
Gestern war ich wieder mit meinen Besitzern radfahren. Es war sonnig und eher warm. Trotzdem hat mich Frauchen ordentlich eingepackt und mir eine Haube aufgesetzt. Im Körbchen war es wahnsinnig gemütlich. Die Felder sind jetzt entweder abgeerntet oder aber mit duftenden Blumen bewachsen. Frauchen sagt, dass das "Gründünger" ist. Gründünger riecht tausend mal besser als der sonst übliche Dünger, dass könnt ihr mir wirklich glauben. Wir sind so durch die Landschaft geradelt, und alles war sehr bunt. Der Himmel fabelhaft blau, das Laub der Bäume goldgelb und orange und das Gras und der Efeu grün.
Der Gründünger war gelb und natürlich auch grün, sonst würde ja der Name nicht passen. Das Laub riecht übrigens auch sehr gut. Am Abend hat Frauchen Krautfleckerl gekocht und ich hab gesagt, dass das passendes Futter für ErikSohn wäre. Herrchen hat sich das so zu Herzen genommen, dass er heute mit einer Auswahl Käse aus Vorarlberg heimgekommen ist. Er will, dass ich artgerecht ernährt werde. Wer so ein Herrchen hat, kann sich wirklich als glückliche Maus bezeichnen.
Der Gründünger war gelb und natürlich auch grün, sonst würde ja der Name nicht passen. Das Laub riecht übrigens auch sehr gut. Am Abend hat Frauchen Krautfleckerl gekocht und ich hab gesagt, dass das passendes Futter für ErikSohn wäre. Herrchen hat sich das so zu Herzen genommen, dass er heute mit einer Auswahl Käse aus Vorarlberg heimgekommen ist. Er will, dass ich artgerecht ernährt werde. Wer so ein Herrchen hat, kann sich wirklich als glückliche Maus bezeichnen.
Sonntag, 7. Juni 2009
Raabs und Altenburg
Meine Besitzer waren mit mir wieder auf einer Radtour durch Wald- und Weinviertel. Dabei habe ich interessante Tiere beobachten können. Smaragdeidechsen und einen Schwarzstorch. Es gibt schöne Bilder. Maus mit den allerersten Kirschen und Maus mit der Burg von Raabs.
In Raabs habe ich auch zwei freundliche Plüschpferde kennen gelernt, die gerade eine Abmagerungsdiät machen. Hätten sie aber gar nicht notwendig. Dann war ich im Stift Altenburg. Dort war es richtig spannend. Es gab eine Kapelle mit aufgestapelten Gebeinen, barocke Statuen, faszinierende Fresken, Marmor und Stuck.
Ein liebenswürdiger Drache ließ mich sogar auf seinem Kopf reiten. In der Bibliothek durfte ich uralte Bücher unter die Lupe nehmen. Ich habe so getan, als währe ich eine Leseratte, denn es war mir peinlich, dass ich leider nur zwei Wörter entziffern kann.
Danach huschte ich durch die Krypta, die mit unheimlichen Skeletten an den Wänden bemalt ist, und durch einen gotischen Kreuzgang. Außerdem hat das Kloster einen sehr schönen Garten, wo ich mich anschließend entspannen konnte.
In Raabs habe ich auch zwei freundliche Plüschpferde kennen gelernt, die gerade eine Abmagerungsdiät machen. Hätten sie aber gar nicht notwendig. Dann war ich im Stift Altenburg. Dort war es richtig spannend. Es gab eine Kapelle mit aufgestapelten Gebeinen, barocke Statuen, faszinierende Fresken, Marmor und Stuck.
Ein liebenswürdiger Drache ließ mich sogar auf seinem Kopf reiten. In der Bibliothek durfte ich uralte Bücher unter die Lupe nehmen. Ich habe so getan, als währe ich eine Leseratte, denn es war mir peinlich, dass ich leider nur zwei Wörter entziffern kann.
Danach huschte ich durch die Krypta, die mit unheimlichen Skeletten an den Wänden bemalt ist, und durch einen gotischen Kreuzgang. Außerdem hat das Kloster einen sehr schönen Garten, wo ich mich anschließend entspannen konnte.
Sonntag, 17. Mai 2009
Ruine und Hollunderkuchen
Heute war ich mit meinen Besitzern wieder mit den Fahrrädern unterwegs. Als wir an der Ruine einer Kirche vorbeifuhren, wollte mein Frauchen diese besichtigen. Ich durfte überall herumklettern. Die Kirchenruine war ein toller Abenteuerspielplatz mit einer großen Eiche in der Mitte.
Auf einem Schild stand etwas äußerst merkwürdiges zu lesen: "Ab sofort ist die boshafte Beschädigung von Wüstlingen Verboten". Sehr verwirrend. Vielleicht war das alte Schild ja nicht mehr gut genug zu entziffern, aber da drängt sich doch die Frage auf....War es vorher erlaubt, Wüstlinge in boshafter Weise zu beschädigen? Wenn ja...war man dann nicht selbst ein Wüstling? Sehr merkwürdig.
Ich habe es mir zu Hause in Frauchens Liegestuhl bequem gemacht und über das Problem nachgesonnen, während Frauchen einen Gugelhupf mit abgerebelten Holunderblüten gebacken hat. Ein Frühlingsgedicht, sage ich euch. Wirklich was besonderes. Ich wette, der kommt auf die Liste der Gerichte, die es jedes Jahr in der Saison gibt. So wie Akazien-Kaiserschmarrn, Bärlauchaufstrich und Hollerkoch.
Auf einem Schild stand etwas äußerst merkwürdiges zu lesen: "Ab sofort ist die boshafte Beschädigung von Wüstlingen Verboten". Sehr verwirrend. Vielleicht war das alte Schild ja nicht mehr gut genug zu entziffern, aber da drängt sich doch die Frage auf....War es vorher erlaubt, Wüstlinge in boshafter Weise zu beschädigen? Wenn ja...war man dann nicht selbst ein Wüstling? Sehr merkwürdig.
Ich habe es mir zu Hause in Frauchens Liegestuhl bequem gemacht und über das Problem nachgesonnen, während Frauchen einen Gugelhupf mit abgerebelten Holunderblüten gebacken hat. Ein Frühlingsgedicht, sage ich euch. Wirklich was besonderes. Ich wette, der kommt auf die Liste der Gerichte, die es jedes Jahr in der Saison gibt. So wie Akazien-Kaiserschmarrn, Bärlauchaufstrich und Hollerkoch.
Sonntag, 23. November 2008
Lilienfeld
Letztens haben meine Besitzer an einem nebeligen Samstag die Chance genutzt und haben Erik-Sohn und mich eingepackt. Dann sind wir mit dem Fahrrad einfach solange gefahren, bis die Sonne zu sehen war. Es war immer noch kalt, aber die warmen Strahlen auf dem Fell waren angenehm.
Der Ort, an dem wir auf diese ersehnten Sonnenstrahlen trafen, heißt Lilienfeld. Hier wurde das alpine Schifahren erfunden. Der so genannte "Pflugbogen". Vorher waren nur die "nordischen" Disziplinen bekannt. Also Langlaufen und so. Man konnte sich gerade einen Hang runter rasen lassen, hatte aber keine Möglichkeit, eine Kurve zu fahren. Ich glaube, man wusste auch nicht, wie man bremst, aber da bin ich mir nicht sicher. Hier in Lilienfeld hat sich also ein Mann selbst den ersten Slalom beigebracht. Darum gibt es hier ein Schifahrmuseum und natürlich auch einen Schilift. Außerdem -sehr wichtig für meine Besitzer- kann man da gut essen. Wildschweinragout. Erik-sohn hat die auf einem Bratapfel angerichteten Preiselbeeren sehr zu schätzen gewusst.
Der Ort, an dem wir auf diese ersehnten Sonnenstrahlen trafen, heißt Lilienfeld. Hier wurde das alpine Schifahren erfunden. Der so genannte "Pflugbogen". Vorher waren nur die "nordischen" Disziplinen bekannt. Also Langlaufen und so. Man konnte sich gerade einen Hang runter rasen lassen, hatte aber keine Möglichkeit, eine Kurve zu fahren. Ich glaube, man wusste auch nicht, wie man bremst, aber da bin ich mir nicht sicher. Hier in Lilienfeld hat sich also ein Mann selbst den ersten Slalom beigebracht. Darum gibt es hier ein Schifahrmuseum und natürlich auch einen Schilift. Außerdem -sehr wichtig für meine Besitzer- kann man da gut essen. Wildschweinragout. Erik-sohn hat die auf einem Bratapfel angerichteten Preiselbeeren sehr zu schätzen gewusst.
Nützling
Meine Besitzer waren mit mir auf einer kleinen Radrunde. Dabei kamen wir durch einen Ort mit dem schönen Namen "Nützling". Danach waren wir auf einem Kinderspielplatz in der Nähe eines Pflegeheims, wo meine Besitzer Kuchen und Tee konsumiert haben.
Am Spielplatz war es toll, obwohl ich rückwärts von der Schaukel gepurzelt bin. (Mir ist nichts passiert. Frauchen hat mich aufgefangen.) Da wir aber im Ort Nützling waren, möchte ich die Gelegenheit nützen, mich zu beschweren, dass ich gelegentlich als "Ungeziefer" beschimpft werde. Frechheit. Plüschmäuse sind so was nicht. Wir sind fleißige, süße Nützlinge. Ja wohl.
Am Spielplatz war es toll, obwohl ich rückwärts von der Schaukel gepurzelt bin. (Mir ist nichts passiert. Frauchen hat mich aufgefangen.) Da wir aber im Ort Nützling waren, möchte ich die Gelegenheit nützen, mich zu beschweren, dass ich gelegentlich als "Ungeziefer" beschimpft werde. Frechheit. Plüschmäuse sind so was nicht. Wir sind fleißige, süße Nützlinge. Ja wohl.
Freitag, 15. August 2008
Sitzenberg
Ich habe mit Erik-Sohn wieder einen kleinen Ausflug gemacht. Unterwegs sind wir einem Schwan mit zwei ziemlich kleinen Jungen begegnet. Die waren so zahm, dass man bis auf einen einzigen Schritt an sie herangehen konnte, ohne dass sie auch nur gezischt hätten. Leider hatten wir keine Kamera mit. Das hätte ein tolles Bild gegeben. Wir sind bis Sitzenberg geradelt. Da gibt es eine See mit riesigen Karpfen, die aussahen, als könnten sie eine Maus im Ganzen herunterschlucken. Diese Karpfen sind immer wieder teilweise aus dem Wasser gesprungen, dass es ganz laut geplatscht hat. Am See ist ein Hügel, auf dem ein ganz hübsches Schloss steht. Eigentlich kein Berg, dass lasst euch von einer Maus, die regelmäßig in den Bergen Urlaub macht, gesagt sein. Also: die Schlossbesitzer schwindeln, wenn sie sagen, dass ihr Schloss auf einem Berg sitzt, aber es ist hübsch anzusehen. So über dem See mit dem Schilf, den Seerosen und dem bewaldetem Ufer. Auf dem Rückweg hat mich ein Falke erschreckt. Er ist unheimlich nahe herangeflogen, ehe er abgedreht hat. Wenn ich so nachdenke...die wilden Mäuse haben wirklich kein leichtes Leben. Als Plüschtier habe ich es da schon viel besser.
Mittwoch, 11. Juni 2008
Waldviertel mit Erik-Sohn
Ich bin wieder zurück...von einer wunderbaren Reise durch das Waldviertel. Und mein Freund Erik-Sohn durfte mich begleiten. Gleich am ersten Tag haben wir einen riesigen Hirschkäfer bestaunen können!
Ich hatte ein bisschen Angst, dass er mich vielleicht mit seinen geweihförmigen Zangen in die Nase zwickt. Mein Freund, der Elch, sagte, dass sein eigenes Geweih noch ausladender sei und er mich notfalls beschützen wolle. Ich glaube aber, er war selbst sehr beeindruckt. Danach haben wir bei Schloss Riegersburg eine kleine Mittagspause gehalten.
Es gab für uns Käsetoast und Gemüsesuppe und einen Spaziergang am Schlossteich. Dort gibt es auch einen ganz alten Haustierfriedhof mit Grabsteinen. (Frauchen gefiel den Stein des Hundes "Waschel" am besten.)Wir radelten durch eine wunderbare Landschaft voll Felder mit jeder Menge Kornblumen und anderen Blüten. Und es gab auch so interessante Felder wie Mohnfelder, Distelfelder und ein herrliches Kamillefeld! Welch eine Genuss für zwei großnasige Plüschtiere und ihre Besitzer!
Als wir an die Grenze zur Tschechoslowakei kamen, wollten wir unbedingt einen Schritt über die Grenze, um dort ein Foto zu machen. Und abends hatten wir riesiges Glück, ungefähr 5 Minuten vor einem schrecklichen Wolkenbruch in unser Quartier zu kommen...mit hängender Zunge, denn die Wolken waren uns dicht auf den Fersen.
Der zweite Tag: Wir hatten jetzt nicht mehr so viel Angst vor Regen. Erik-Sohn wollte nicht mehr in der Packtasche sitzen, also zwängten wir uns zusammen in meinen Spezialsitz.
So hatte ich zwar ständig ein Ohr meine Kumpels im Auge, aber ich bin ein guter Gastgeber und ertrug es. Wir kamen bei einem alten Galgenstein vorbei. Und an der Wasserscheide von Donau und Elbe. Wir spielten im Heidelbeergestrüpp. Abends nächtigten wir in Litschau, im Lieblingquartier meiner Besitzer, die noch um den Teich spazieren, während wir es uns bereits im Zimmer gemütlich machten.
Der dritte und letzte Tag: Erik-Sohn wollte nicht mehr auf den engen Plüschtiersitz. Er machte es sich am Gepäckträger bequem. Da er sicher angeschnallt sein wollte, sah er dabei irgendwie arm aus. Fast wie erlegtes Wild.
Wir machten noch ein Bild von Litschau. Danach besuchten wir eine Wasserburg in Heidenreichstein und spielten im Wald. Während eines kurzen Gusses versteckten wir uns in der Radtasche. Am Rückweg nützte ich die Gelegenheit, Erik-Sohn mit meinem Freund, der steinernen Dogge bekannt zu machen.
Es war wirklich ein gelungener kurzer Urlaub. Erik-Sohn war begeistert und meinte, er würde versuchen, seine Besitzer in das Waldviertel zu locken. Oder in eine ähnlich schöne Gegend mit viel Wald und Blumen.
Ich hatte ein bisschen Angst, dass er mich vielleicht mit seinen geweihförmigen Zangen in die Nase zwickt. Mein Freund, der Elch, sagte, dass sein eigenes Geweih noch ausladender sei und er mich notfalls beschützen wolle. Ich glaube aber, er war selbst sehr beeindruckt. Danach haben wir bei Schloss Riegersburg eine kleine Mittagspause gehalten.
Es gab für uns Käsetoast und Gemüsesuppe und einen Spaziergang am Schlossteich. Dort gibt es auch einen ganz alten Haustierfriedhof mit Grabsteinen. (Frauchen gefiel den Stein des Hundes "Waschel" am besten.)Wir radelten durch eine wunderbare Landschaft voll Felder mit jeder Menge Kornblumen und anderen Blüten. Und es gab auch so interessante Felder wie Mohnfelder, Distelfelder und ein herrliches Kamillefeld! Welch eine Genuss für zwei großnasige Plüschtiere und ihre Besitzer!
Als wir an die Grenze zur Tschechoslowakei kamen, wollten wir unbedingt einen Schritt über die Grenze, um dort ein Foto zu machen. Und abends hatten wir riesiges Glück, ungefähr 5 Minuten vor einem schrecklichen Wolkenbruch in unser Quartier zu kommen...mit hängender Zunge, denn die Wolken waren uns dicht auf den Fersen.Der zweite Tag: Wir hatten jetzt nicht mehr so viel Angst vor Regen. Erik-Sohn wollte nicht mehr in der Packtasche sitzen, also zwängten wir uns zusammen in meinen Spezialsitz.
So hatte ich zwar ständig ein Ohr meine Kumpels im Auge, aber ich bin ein guter Gastgeber und ertrug es. Wir kamen bei einem alten Galgenstein vorbei. Und an der Wasserscheide von Donau und Elbe. Wir spielten im Heidelbeergestrüpp. Abends nächtigten wir in Litschau, im Lieblingquartier meiner Besitzer, die noch um den Teich spazieren, während wir es uns bereits im Zimmer gemütlich machten. Der dritte und letzte Tag: Erik-Sohn wollte nicht mehr auf den engen Plüschtiersitz. Er machte es sich am Gepäckträger bequem. Da er sicher angeschnallt sein wollte, sah er dabei irgendwie arm aus. Fast wie erlegtes Wild.
Wir machten noch ein Bild von Litschau. Danach besuchten wir eine Wasserburg in Heidenreichstein und spielten im Wald. Während eines kurzen Gusses versteckten wir uns in der Radtasche. Am Rückweg nützte ich die Gelegenheit, Erik-Sohn mit meinem Freund, der steinernen Dogge bekannt zu machen.
Es war wirklich ein gelungener kurzer Urlaub. Erik-Sohn war begeistert und meinte, er würde versuchen, seine Besitzer in das Waldviertel zu locken. Oder in eine ähnlich schöne Gegend mit viel Wald und Blumen.
Montag, 5. Mai 2008
Dunkelsteiner Wald
Ich war wieder mit dem Fahrrad unterwegs. Das Wetter war meistens sonnig, aber der Wind war für eine Radtour ganz schön kräftig. Gelegentlich regnete es ein paar Tropfen. Es ging über Herzogenburg, wo ich einen Kakao bekommen habe, in den Dunkelsteiner Wald. Die Landschaft ist jetzt voll blühender Rapsfelder und duftender Fliederbüsche.
Etwas von dem Flieder habe ich mitgenommen, um am Rastplatz ordentlich daran zu schnuppern . Als ein ordentlicher Windstoß meinen Fliederzweig auf den Boden wehte, bin ich gleich hinterher gesprungen. Das hätte ich besser nicht tun sollen! Föhrennadeln bohrten sich auf ganz gemeine Weise in meine Nasenspitze! Zum Glück haben mir meine Besitzer bald geholfen.
Bald schon tat meine Nase nicht mehr weh und ich konnte die Sehenswürdigkeiten bewundern. Ich entdeckte ein tolles Mühlenrad! Und in der Kirche Maria Langegg habe ich eine Orgel und schöne Fresken und ein Taufbecken gesehen. Auf dem Taufbecken konnte ich sehr bequem sitzen.Von Melk aus sind wir nach Hause gefahren, um gleich am nächsten Tag schon wieder so einen weiten Ausflug zu machen. Den Fluss Traisen, und dann etwas die Donau entlang.
An manchen Seitenarmen mit stehenden Wasser haben Frösche gequakt. An der Traisen habe ich bei Frauchen auf einer Bank eine sehr angenehme Mittagsrast verbracht. Gut gefallen hat mir auch das Schloss in Judenau und ein Steingrab, dass ich unterwegs entdeckt habe. Frauchen behauptet zwar, das sei kein echtes Hünengrab, sondern nur eine Nachbildung, aber das ist mit egal.
Am Sonntag waren wir alle von den beiden Ausflügen ganz müde. Meine Besitzer wollten deshalb nur einen kleinen Spaziergang machen. Der war aber auch schön. Immerhin gab es ein grellgelbes riesiges Rapsfeld, ein Reh, einen Hasen, zwei Bussarde und ein Rebhuhn zu sehen. Wenn es nach mir ginge, würden wir noch viel öfter Ausflüge und Spaziergänge machen!
Sonntag, 20. April 2008
Radausflug2
Das Wochenende war toll. Am Samstag haben meine Besitzer eine kleine Runde mit den Fahrrädern gedreht. Dabei war der Wind so stark, dass es mir unmöglich war, mich im Körbchen ausreichend festzuhalten. Ich wurde einmal auf die eine - und dann wieder auf die andere Seite gedrückt. Dabei flatterten mir meine eigenen Ohren vor den Augen herum. Trotzdem war es lustig, und ich habe in einem Schloßteich eine Ente mit 7 Jungen gesehen. Die ersten abfallenden Kirschenblüten sind wie in einem japanischen Film um uns herumgewirbelt.Für die Rückfahrt (gegen die Windrichtung) haben wir klugerweise den Zug benützt.
Am Sonntag waren ideale Bedingungen für einen weiteren Ausflug. Frauchen hat ihr Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor benützt. Das hat eine eigene Plüschmaushalterung am Lenker. (Andere Leute benützen die als Getränkehalter). Der erste Halt war bei einer Wasserburg. Sehr hübsch. Hier gab es kleine Entenküken und Schwäne. Dann ging es weiter zu einer Stiftskirche. Ich fand eine Feder, die ein umherschreitender Pfau verloren hatte. Natürlich habe ich sie gleich zum Spielen genommen und mich als indianische Maus verkleidet. Vor dem Stift gab es einen interessanten hohlen Kastanienbaum.

In der Kirche habe ich eine Statue und eine Weihwasserbecken genau untersucht.
Ich glaube, die Statue soll den Zimmermann Josef darstellen. Das Weihwasserbecken erinnert an eine Muschel. Einen Moment lang habe ich bedauert, dass ich kein waschbares Kuscheltier bin. Es hätte einen feinen Pool abgegeben. Frauchen hat aber gesagt, es sei ohnehin nicht sehr hygienisch, dort zu baden, wo alle Leute mit ihren Fingern hintappen.

Das Ziel des Ausfluges war ein kleiner See. Oder ist es eher ein sehr großer Teich? Egal. Er liegt sehr schön, von Wald umgeben, am Fuß eines Hügels (und auf dem steht auch noch ein Schloss). Außerdem kann man dort auf einem Floß in der Sonne sitzen und Tee trinken.
Wieder daheim waren wir alle sehr müde. Als krönenden Abschluss gab es dann noch Käsetoast. Jippi!
Sonntag, 30. März 2008
Radausflug Nr.1
Heute war das Wetter toll. Sonnig und richtig warm. Ich hab mich im Garten herumgetrieben, denn jetzt beginnt die Zeit der Obstbaumblüte. Die Ersten sind immer die Marillen. Danach werden sicher die Pfirsiche, die Mandelbäume und die Kirschen blühen. Und dann alle anderen Obstbäume. Das ist immer eine gute Gelegenheit für eine Kletterpartie im Geäst. Juhuu! 
Am Nachmittag haben wir einen Radausflug gemacht; den ersten, dieses Jahr.
Ich durfte vorne im Körbchen sitzen. Es gab eine Menge zu sehen.
Ein Schloss mit Goldfischen im Wassergraben. ( Schlossmäuse haben es sicher besser als Kirchenmäuse.)

Ein Ameisenhaufen mit Ameisen, die offenbar auch an Sonntagen arbeiten müssen.
Ein Loch in einem Baum. Da wohnt sicher ein Tier oder ein Waldgeist. Leider war niemand zu Hause. (Bei dem schönen Wetter allerdings kein Wunder. Niemand wollte in seiner Wohnung bleiben.)

Außerdem habe ich im Wald eine Blume gefunden, die farblich genau zu meinem violetten Mascherl passt. Das Immergrün.
Hoffentlich bleibt es so schön. Ich mach zwar meine Kuscheltierarbeit gerne, aber noch lieber erlebe ich Abenteuer.
Am Nachmittag haben wir einen Radausflug gemacht; den ersten, dieses Jahr.
Ich durfte vorne im Körbchen sitzen. Es gab eine Menge zu sehen.
Ein Schloss mit Goldfischen im Wassergraben. ( Schlossmäuse haben es sicher besser als Kirchenmäuse.)
Ein Ameisenhaufen mit Ameisen, die offenbar auch an Sonntagen arbeiten müssen.
Ein Loch in einem Baum. Da wohnt sicher ein Tier oder ein Waldgeist. Leider war niemand zu Hause. (Bei dem schönen Wetter allerdings kein Wunder. Niemand wollte in seiner Wohnung bleiben.)
Außerdem habe ich im Wald eine Blume gefunden, die farblich genau zu meinem violetten Mascherl passt. Das Immergrün.
Hoffentlich bleibt es so schön. Ich mach zwar meine Kuscheltierarbeit gerne, aber noch lieber erlebe ich Abenteuer.
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