Montag, 5. Mai 2008

Dunkelsteiner Wald


Ich war wieder mit dem Fahrrad unterwegs. Das Wetter war meistens sonnig, aber der Wind war für eine Radtour ganz schön kräftig. Gelegentlich regnete es ein paar Tropfen. Es ging über Herzogenburg, wo ich einen Kakao bekommen habe, in den Dunkelsteiner Wald. Die Landschaft ist jetzt voll blühender Rapsfelder und duftender Fliederbüsche.
Etwas von dem Flieder habe ich mitgenommen, um am Rastplatz ordentlich daran zu schnuppern . Als ein ordentlicher Windstoß meinen Fliederzweig auf den Boden wehte, bin ich gleich hinterher gesprungen. Das hätte ich besser nicht tun sollen! Föhrennadeln bohrten sich auf ganz gemeine Weise in meine Nasenspitze! Zum Glück haben mir meine Besitzer bald geholfen.
Bald schon tat meine Nase nicht mehr weh und ich konnte die Sehenswürdigkeiten bewundern. Ich entdeckte ein tolles Mühlenrad! Und in der Kirche Maria Langegg habe ich eine Orgel und schöne Fresken und ein Taufbecken gesehen. Auf dem Taufbecken konnte ich sehr bequem sitzen.Von Melk aus sind wir nach Hause gefahren, um gleich am nächsten Tag schon wieder so einen weiten Ausflug zu machen. Den Fluss Traisen, und dann etwas die Donau entlang.
An manchen Seitenarmen mit stehenden Wasser haben Frösche gequakt. An der Traisen habe ich bei Frauchen auf einer Bank eine sehr angenehme Mittagsrast verbracht. Gut gefallen hat mir auch das Schloss in Judenau und ein Steingrab, dass ich unterwegs entdeckt habe. Frauchen behauptet zwar, das sei kein echtes Hünengrab, sondern nur eine Nachbildung, aber das ist mit egal.
Am Sonntag waren wir alle von den beiden Ausflügen ganz müde. Meine Besitzer wollten deshalb nur einen kleinen Spaziergang machen. Der war aber auch schön. Immerhin gab es ein grellgelbes riesiges Rapsfeld, ein Reh, einen Hasen, zwei Bussarde und ein Rebhuhn zu sehen. Wenn es nach mir ginge, würden wir noch viel öfter Ausflüge und Spaziergänge machen!

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