Naja...wir Plüschtiere haben ja keine richtige Krankenversicherung, also hat dann statt des Zahnarztes auch Erik-Sohn die Untersuchung durchgeführt. Irgendwie war das Gefühl, auf dem Behandlungsstuhl zu sitzen nicht so gut. Deshalb bin ich überzeugt, dass das Kuscheltier, dass dort für ängstlichere Patienten arbeitet, seht viel zu tun hat. Zum Glück ist mein Zahn noch sehr gut in Schuss. Kein Bohren oder Nähen notwendig. Bei Frauchen hingegen schon....
Donnerstag, 1. Juli 2010
Alles in Ordnung
Wie meine treuen Freunde und Fans wissen, habe ich einen Zahn. Einen einzigen, was für ein Nagetier nicht gerade viel ist. Natürlich wollte ich mich überzeugen, dess mit ihm alles in Ordnung ist, und so brachte mich Frauchen zum Zahnarzt.
Naja...wir Plüschtiere haben ja keine richtige Krankenversicherung, also hat dann statt des Zahnarztes auch Erik-Sohn die Untersuchung durchgeführt. Irgendwie war das Gefühl, auf dem Behandlungsstuhl zu sitzen nicht so gut. Deshalb bin ich überzeugt, dass das Kuscheltier, dass dort für ängstlichere Patienten arbeitet, seht viel zu tun hat. Zum Glück ist mein Zahn noch sehr gut in Schuss. Kein Bohren oder Nähen notwendig. Bei Frauchen hingegen schon....
Naja...wir Plüschtiere haben ja keine richtige Krankenversicherung, also hat dann statt des Zahnarztes auch Erik-Sohn die Untersuchung durchgeführt. Irgendwie war das Gefühl, auf dem Behandlungsstuhl zu sitzen nicht so gut. Deshalb bin ich überzeugt, dass das Kuscheltier, dass dort für ängstlichere Patienten arbeitet, seht viel zu tun hat. Zum Glück ist mein Zahn noch sehr gut in Schuss. Kein Bohren oder Nähen notwendig. Bei Frauchen hingegen schon....
Tatü Tatü
Die nächsten Wochen verliefen für uns Plüschtiere eher ereignislos. Wir durften nicht oft hinaus, weil der Gartenzaun ausgetauscht wurde. Manchmal gab es frisch gebackenen Hefezopf oder ähnliche Leckereien.
Ich war wirklich dankbar, dass Erik-Sohn da war und mit mir spielte. Dann wurde es doch wirklich lustig, weil Herrchen einen kleinen smart zum Geburtstag bekommen hat. Einen blauen. Gerade groß genug, dass Erik-Sohn darauf fahren kann. Tolles Spielzeug! Damit haben wir uns vergnügt, bis das Wetter so gut wurde, dass wir ein paar Radausflüge machen konnten. Meine Besitzer haben sich noch nicht wirklich an den Gedanken gewöhnt, auch einmal nur mit dem Auto wegzufahren.
Ich war wirklich dankbar, dass Erik-Sohn da war und mit mir spielte. Dann wurde es doch wirklich lustig, weil Herrchen einen kleinen smart zum Geburtstag bekommen hat. Einen blauen. Gerade groß genug, dass Erik-Sohn darauf fahren kann. Tolles Spielzeug! Damit haben wir uns vergnügt, bis das Wetter so gut wurde, dass wir ein paar Radausflüge machen konnten. Meine Besitzer haben sich noch nicht wirklich an den Gedanken gewöhnt, auch einmal nur mit dem Auto wegzufahren.
Alles Gute!
Mein Freund Erik-Sohn war schon Wochen vor dem großen Tag ganz aufgeregt. Seine Besitzerinnen haben beschlossen, zu heiraten! Eigentlich war das ja keine soooo große Überraschung, weil sie ja schon seit so vielen Jahren zusammen leben, dass ihr Sohn schon das Haus verlassen hat, aber irgendwie war es vorher nicht möglich.
Warum? Das geht über den durchschnittlichen Plüschtierverstand. Wie dem auch sei - Erik-Sohn hat mit Hahn Hochzeitslieder geübt. Er hat sein Gewand gebügelt und sein Mascherl gerade gestrichen. Er hat mich getröstet, weil mein eigenes Frauchen mich nicht mitnehmen wollte. (Ich habe mich schmollend unter dem Polster versteckt.) Dann ist er losgezogen, um dem Brautpaar zu gratulieren. Es war eine wunderschöne und auch lustige Feier. Mein Freund durfte ganz vorne neben seinen Frauchen sitzen. Er durfte die Urkunde ansehen und am Festmahl teilnehmen. Er hat sich wirklich mit seinen Besitzerinnen gefreut. Im Nachhinein noch einmal Alle guten Wünsche von Maus!
Warum? Das geht über den durchschnittlichen Plüschtierverstand. Wie dem auch sei - Erik-Sohn hat mit Hahn Hochzeitslieder geübt. Er hat sein Gewand gebügelt und sein Mascherl gerade gestrichen. Er hat mich getröstet, weil mein eigenes Frauchen mich nicht mitnehmen wollte. (Ich habe mich schmollend unter dem Polster versteckt.) Dann ist er losgezogen, um dem Brautpaar zu gratulieren. Es war eine wunderschöne und auch lustige Feier. Mein Freund durfte ganz vorne neben seinen Frauchen sitzen. Er durfte die Urkunde ansehen und am Festmahl teilnehmen. Er hat sich wirklich mit seinen Besitzerinnen gefreut. Im Nachhinein noch einmal Alle guten Wünsche von Maus!
Samstag, 27. Februar 2010
neu und mausgrau
Was ist das? Galoppel Galoppel Galoppel Patsch? Ganz einfach. Die Geräuschkulisse, die man hört, wenn ein Plüschelch seiner Mäusefreundin zuliebe einen neuen Smart einem Elchtest unterzieht. Eigentlich fahren meine Besitzer lieber mit dem Fahrrad oder dem Zug, trotzdem hat sich Herrchen vor kurzem durchgerungen, den Führerschein zu machen und ein Auto zu erwerben. Natürlich wurde ich gefragt, welches ich am liebsten hätte. Ich sagte: "Ein kleines graues mit einer bunten Masche und einer Rückhaltevorrichtung für Plüschtiere." Offenbar hat es keines mit bunter Masche gegeben. Meine Besitzer haben jetzt einen Smart in grau und silber, mit roten Sitzen und einer Rückhaltevorrichtung für Plüschtiere.
Leider ist die aber so tief unten montiert worden, dass sie wahrscheinlich hauptsächlich für Mineralwasserflaschen benützt wird. Man kann nämlich auch Getränke drin abstellen, wenn kein Plüschtier mitreist. Hoffentlich müssen meine Besitzer keine Strafe zahlen, wenn ich dabei erwischt werde, wie ich ohne Gurten im Auto sitze und aus dem Fenster schaue! Jedenfalls freue ich mich sehr auf die Ausflüge, die wir machen können. Erik-Sohn hat das Auto von außen und innen genau angeschaut. Er glaubt, es ist alles in Ordnung damit. Plüschelchtest bestanden, und keine Sorge...Auto und Elch blieben unbeschadet.
Leider ist die aber so tief unten montiert worden, dass sie wahrscheinlich hauptsächlich für Mineralwasserflaschen benützt wird. Man kann nämlich auch Getränke drin abstellen, wenn kein Plüschtier mitreist. Hoffentlich müssen meine Besitzer keine Strafe zahlen, wenn ich dabei erwischt werde, wie ich ohne Gurten im Auto sitze und aus dem Fenster schaue! Jedenfalls freue ich mich sehr auf die Ausflüge, die wir machen können. Erik-Sohn hat das Auto von außen und innen genau angeschaut. Er glaubt, es ist alles in Ordnung damit. Plüschelchtest bestanden, und keine Sorge...Auto und Elch blieben unbeschadet.
Sonntag, 10. Januar 2010
Unheimliche Gesellen
In den Bergen kann man großartige Winterspaziergänge machen. Durch tiefen, unberührten Schnee stapfen. Rundherum Wald, Bäche, Berge. Mein Kumpel Erik-Sohn hatte so viel Spaß, dass er am Schluss selbst fast wie ein Schneemann aussah. Gut, dass wir Hauben und Schals hatten und bald wieder ins Warme konnten.
Am dritten Jänner wurden wir von lautem Knallen aus dem Schlaf gerissen. Vor dem Fenster tummelten sich unheimliche und beeindruckende Gestalten. Hexen und geisterhafte Wesen mit riesigen bunten Kopfputzen, an welchen Spiegel glänzten. Teufel und Dämonen mit gewaltigen Hörnern, die Erik-Sohn richtig beeindruckt haben. Leute mit Gewändern aus bunten Fetzen oder Tannenzapfen. Und einige trugen Tiere auf dem Kopf. Eine Gämse, einen Rehbock, einen Hirsch.
Mit diesen Kopfputz haben sie sich im Kreis gedreht und sich sogar vor uns verneigt. So was haben der Elch und ich noch nie erlebt. Wir standen staunend am Fenster und beobachteten alles. Frauchen erklärte uns, dass diese Wesen so genannte Perchten sind, deren Aufgabe es ist, Finsternis und Böses zu vertreiben. Offenbar haben sie nicht besonders viel zu tun, denn sie müssen nur alle paar Jahre ein einziges Mal in Erscheinung treten. Nachdem diese unheimlichen Wesen weitergezogen waren, frühstückten wir und rüsteten uns für eine kleine Wanderung. Erik-Sohn wollte seine Bekannte, die Hirschkuh sehen, die im vergangenen Jahr gewaltig Eindruck auf ihn gemacht hat.
Wir statten ihr einen kurzen Besuch ab und trafen unterwegs auch einen lustigen Schneemann. Außerdem kamen wir in eine Höhle, wo wir Kobold spielten. Schauen wir nicht richtig furchterregend aus? Und die Bergwelt ist einfach malerisch. Leider mussten wir uns am nächsten Tag von unserem Freund, dem kleinen Bären verabschieden und nach Hause fahren. Die Besitzer müssen wieder zur Arbeit.
Am dritten Jänner wurden wir von lautem Knallen aus dem Schlaf gerissen. Vor dem Fenster tummelten sich unheimliche und beeindruckende Gestalten. Hexen und geisterhafte Wesen mit riesigen bunten Kopfputzen, an welchen Spiegel glänzten. Teufel und Dämonen mit gewaltigen Hörnern, die Erik-Sohn richtig beeindruckt haben. Leute mit Gewändern aus bunten Fetzen oder Tannenzapfen. Und einige trugen Tiere auf dem Kopf. Eine Gämse, einen Rehbock, einen Hirsch.
Mit diesen Kopfputz haben sie sich im Kreis gedreht und sich sogar vor uns verneigt. So was haben der Elch und ich noch nie erlebt. Wir standen staunend am Fenster und beobachteten alles. Frauchen erklärte uns, dass diese Wesen so genannte Perchten sind, deren Aufgabe es ist, Finsternis und Böses zu vertreiben. Offenbar haben sie nicht besonders viel zu tun, denn sie müssen nur alle paar Jahre ein einziges Mal in Erscheinung treten. Nachdem diese unheimlichen Wesen weitergezogen waren, frühstückten wir und rüsteten uns für eine kleine Wanderung. Erik-Sohn wollte seine Bekannte, die Hirschkuh sehen, die im vergangenen Jahr gewaltig Eindruck auf ihn gemacht hat.
Wir statten ihr einen kurzen Besuch ab und trafen unterwegs auch einen lustigen Schneemann. Außerdem kamen wir in eine Höhle, wo wir Kobold spielten. Schauen wir nicht richtig furchterregend aus? Und die Bergwelt ist einfach malerisch. Leider mussten wir uns am nächsten Tag von unserem Freund, dem kleinen Bären verabschieden und nach Hause fahren. Die Besitzer müssen wieder zur Arbeit.
Dezember09
Der vergangene Monat war sehr unterhaltsam. Ich hatte Besuch vom Nikolaus, habe ein Lebkuchenherz geschenkt bekommen und ein Knusperhäuschen gebaut. Letzteres gemeinsam mit Frauchen, aber ich habe die Anweisungen gegeben, weshalb es natürlich lustig bunt und hübsch wurde.
Nach dem ersten Schnee habe ich im Garten gespielt. Ich habe verschiedene Tierfährten untersucht und danach eine Schneemaus gebaut. Weihnachten verbrachte ich zu Hause bei Frauchen, aber vor Silvester sind wir in die Berge gefahren. Mit Erik-Sohn, der wieder bei mir sein darf. Juhuu! Ich fand es sehr lustig, mit einer Weihnachtsmannmütze, die ich einer Holzkatze entwendet habe, im Christbaum herum zu klettern. Am Silvesterabend habe ich mit Erik-Sohn und dem kleinen Bären auf ein gutes neues Jahr angestoßen und Lebkuchen vom Knusperhäuschen gefuttert.
Dann waren wir in einem verschneiten Tal, um die kleinen Feuerwerke, die bei den Schihütten abgefeuert wurden, in Ruhe genießen zu können. Es war übrigens eine wunderbare Vollmondnacht. So hell, dass man keine Taschenlampe benötigte, um seinen Weg zu finden. Wirklich romantisch.
Nach dem ersten Schnee habe ich im Garten gespielt. Ich habe verschiedene Tierfährten untersucht und danach eine Schneemaus gebaut. Weihnachten verbrachte ich zu Hause bei Frauchen, aber vor Silvester sind wir in die Berge gefahren. Mit Erik-Sohn, der wieder bei mir sein darf. Juhuu! Ich fand es sehr lustig, mit einer Weihnachtsmannmütze, die ich einer Holzkatze entwendet habe, im Christbaum herum zu klettern. Am Silvesterabend habe ich mit Erik-Sohn und dem kleinen Bären auf ein gutes neues Jahr angestoßen und Lebkuchen vom Knusperhäuschen gefuttert.
Dann waren wir in einem verschneiten Tal, um die kleinen Feuerwerke, die bei den Schihütten abgefeuert wurden, in Ruhe genießen zu können. Es war übrigens eine wunderbare Vollmondnacht. So hell, dass man keine Taschenlampe benötigte, um seinen Weg zu finden. Wirklich romantisch.
Montag, 16. November 2009
Glückliche Maus
Gestern war ich wieder mit meinen Besitzern radfahren. Es war sonnig und eher warm. Trotzdem hat mich Frauchen ordentlich eingepackt und mir eine Haube aufgesetzt. Im Körbchen war es wahnsinnig gemütlich. Die Felder sind jetzt entweder abgeerntet oder aber mit duftenden Blumen bewachsen. Frauchen sagt, dass das "Gründünger" ist. Gründünger riecht tausend mal besser als der sonst übliche Dünger, dass könnt ihr mir wirklich glauben. Wir sind so durch die Landschaft geradelt, und alles war sehr bunt. Der Himmel fabelhaft blau, das Laub der Bäume goldgelb und orange und das Gras und der Efeu grün.
Der Gründünger war gelb und natürlich auch grün, sonst würde ja der Name nicht passen. Das Laub riecht übrigens auch sehr gut. Am Abend hat Frauchen Krautfleckerl gekocht und ich hab gesagt, dass das passendes Futter für ErikSohn wäre. Herrchen hat sich das so zu Herzen genommen, dass er heute mit einer Auswahl Käse aus Vorarlberg heimgekommen ist. Er will, dass ich artgerecht ernährt werde. Wer so ein Herrchen hat, kann sich wirklich als glückliche Maus bezeichnen.
Der Gründünger war gelb und natürlich auch grün, sonst würde ja der Name nicht passen. Das Laub riecht übrigens auch sehr gut. Am Abend hat Frauchen Krautfleckerl gekocht und ich hab gesagt, dass das passendes Futter für ErikSohn wäre. Herrchen hat sich das so zu Herzen genommen, dass er heute mit einer Auswahl Käse aus Vorarlberg heimgekommen ist. Er will, dass ich artgerecht ernährt werde. Wer so ein Herrchen hat, kann sich wirklich als glückliche Maus bezeichnen.
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