Leider ist die aber so tief unten montiert worden, dass sie wahrscheinlich hauptsächlich für Mineralwasserflaschen benützt wird. Man kann nämlich auch Getränke drin abstellen, wenn kein Plüschtier mitreist. Hoffentlich müssen meine Besitzer keine Strafe zahlen, wenn ich dabei erwischt werde, wie ich ohne Gurten im Auto sitze und aus dem Fenster schaue! Jedenfalls freue ich mich sehr auf die Ausflüge, die wir machen können. Erik-Sohn hat das Auto von außen und innen genau angeschaut. Er glaubt, es ist alles in Ordnung damit. Plüschelchtest bestanden, und keine Sorge...Auto und Elch blieben unbeschadet.
Samstag, 27. Februar 2010
neu und mausgrau
Was ist das? Galoppel Galoppel Galoppel Patsch? Ganz einfach. Die Geräuschkulisse, die man hört, wenn ein Plüschelch seiner Mäusefreundin zuliebe einen neuen Smart einem Elchtest unterzieht. Eigentlich fahren meine Besitzer lieber mit dem Fahrrad oder dem Zug, trotzdem hat sich Herrchen vor kurzem durchgerungen, den Führerschein zu machen und ein Auto zu erwerben. Natürlich wurde ich gefragt, welches ich am liebsten hätte. Ich sagte: "Ein kleines graues mit einer bunten Masche und einer Rückhaltevorrichtung für Plüschtiere." Offenbar hat es keines mit bunter Masche gegeben. Meine Besitzer haben jetzt einen Smart in grau und silber, mit roten Sitzen und einer Rückhaltevorrichtung für Plüschtiere.
Leider ist die aber so tief unten montiert worden, dass sie wahrscheinlich hauptsächlich für Mineralwasserflaschen benützt wird. Man kann nämlich auch Getränke drin abstellen, wenn kein Plüschtier mitreist. Hoffentlich müssen meine Besitzer keine Strafe zahlen, wenn ich dabei erwischt werde, wie ich ohne Gurten im Auto sitze und aus dem Fenster schaue! Jedenfalls freue ich mich sehr auf die Ausflüge, die wir machen können. Erik-Sohn hat das Auto von außen und innen genau angeschaut. Er glaubt, es ist alles in Ordnung damit. Plüschelchtest bestanden, und keine Sorge...Auto und Elch blieben unbeschadet.
Leider ist die aber so tief unten montiert worden, dass sie wahrscheinlich hauptsächlich für Mineralwasserflaschen benützt wird. Man kann nämlich auch Getränke drin abstellen, wenn kein Plüschtier mitreist. Hoffentlich müssen meine Besitzer keine Strafe zahlen, wenn ich dabei erwischt werde, wie ich ohne Gurten im Auto sitze und aus dem Fenster schaue! Jedenfalls freue ich mich sehr auf die Ausflüge, die wir machen können. Erik-Sohn hat das Auto von außen und innen genau angeschaut. Er glaubt, es ist alles in Ordnung damit. Plüschelchtest bestanden, und keine Sorge...Auto und Elch blieben unbeschadet.
Sonntag, 10. Januar 2010
Unheimliche Gesellen
In den Bergen kann man großartige Winterspaziergänge machen. Durch tiefen, unberührten Schnee stapfen. Rundherum Wald, Bäche, Berge. Mein Kumpel Erik-Sohn hatte so viel Spaß, dass er am Schluss selbst fast wie ein Schneemann aussah. Gut, dass wir Hauben und Schals hatten und bald wieder ins Warme konnten.
Am dritten Jänner wurden wir von lautem Knallen aus dem Schlaf gerissen. Vor dem Fenster tummelten sich unheimliche und beeindruckende Gestalten. Hexen und geisterhafte Wesen mit riesigen bunten Kopfputzen, an welchen Spiegel glänzten. Teufel und Dämonen mit gewaltigen Hörnern, die Erik-Sohn richtig beeindruckt haben. Leute mit Gewändern aus bunten Fetzen oder Tannenzapfen. Und einige trugen Tiere auf dem Kopf. Eine Gämse, einen Rehbock, einen Hirsch.
Mit diesen Kopfputz haben sie sich im Kreis gedreht und sich sogar vor uns verneigt. So was haben der Elch und ich noch nie erlebt. Wir standen staunend am Fenster und beobachteten alles. Frauchen erklärte uns, dass diese Wesen so genannte Perchten sind, deren Aufgabe es ist, Finsternis und Böses zu vertreiben. Offenbar haben sie nicht besonders viel zu tun, denn sie müssen nur alle paar Jahre ein einziges Mal in Erscheinung treten. Nachdem diese unheimlichen Wesen weitergezogen waren, frühstückten wir und rüsteten uns für eine kleine Wanderung. Erik-Sohn wollte seine Bekannte, die Hirschkuh sehen, die im vergangenen Jahr gewaltig Eindruck auf ihn gemacht hat.
Wir statten ihr einen kurzen Besuch ab und trafen unterwegs auch einen lustigen Schneemann. Außerdem kamen wir in eine Höhle, wo wir Kobold spielten. Schauen wir nicht richtig furchterregend aus? Und die Bergwelt ist einfach malerisch. Leider mussten wir uns am nächsten Tag von unserem Freund, dem kleinen Bären verabschieden und nach Hause fahren. Die Besitzer müssen wieder zur Arbeit.
Am dritten Jänner wurden wir von lautem Knallen aus dem Schlaf gerissen. Vor dem Fenster tummelten sich unheimliche und beeindruckende Gestalten. Hexen und geisterhafte Wesen mit riesigen bunten Kopfputzen, an welchen Spiegel glänzten. Teufel und Dämonen mit gewaltigen Hörnern, die Erik-Sohn richtig beeindruckt haben. Leute mit Gewändern aus bunten Fetzen oder Tannenzapfen. Und einige trugen Tiere auf dem Kopf. Eine Gämse, einen Rehbock, einen Hirsch.
Mit diesen Kopfputz haben sie sich im Kreis gedreht und sich sogar vor uns verneigt. So was haben der Elch und ich noch nie erlebt. Wir standen staunend am Fenster und beobachteten alles. Frauchen erklärte uns, dass diese Wesen so genannte Perchten sind, deren Aufgabe es ist, Finsternis und Böses zu vertreiben. Offenbar haben sie nicht besonders viel zu tun, denn sie müssen nur alle paar Jahre ein einziges Mal in Erscheinung treten. Nachdem diese unheimlichen Wesen weitergezogen waren, frühstückten wir und rüsteten uns für eine kleine Wanderung. Erik-Sohn wollte seine Bekannte, die Hirschkuh sehen, die im vergangenen Jahr gewaltig Eindruck auf ihn gemacht hat.
Wir statten ihr einen kurzen Besuch ab und trafen unterwegs auch einen lustigen Schneemann. Außerdem kamen wir in eine Höhle, wo wir Kobold spielten. Schauen wir nicht richtig furchterregend aus? Und die Bergwelt ist einfach malerisch. Leider mussten wir uns am nächsten Tag von unserem Freund, dem kleinen Bären verabschieden und nach Hause fahren. Die Besitzer müssen wieder zur Arbeit.
Dezember09
Der vergangene Monat war sehr unterhaltsam. Ich hatte Besuch vom Nikolaus, habe ein Lebkuchenherz geschenkt bekommen und ein Knusperhäuschen gebaut. Letzteres gemeinsam mit Frauchen, aber ich habe die Anweisungen gegeben, weshalb es natürlich lustig bunt und hübsch wurde.
Nach dem ersten Schnee habe ich im Garten gespielt. Ich habe verschiedene Tierfährten untersucht und danach eine Schneemaus gebaut. Weihnachten verbrachte ich zu Hause bei Frauchen, aber vor Silvester sind wir in die Berge gefahren. Mit Erik-Sohn, der wieder bei mir sein darf. Juhuu! Ich fand es sehr lustig, mit einer Weihnachtsmannmütze, die ich einer Holzkatze entwendet habe, im Christbaum herum zu klettern. Am Silvesterabend habe ich mit Erik-Sohn und dem kleinen Bären auf ein gutes neues Jahr angestoßen und Lebkuchen vom Knusperhäuschen gefuttert.
Dann waren wir in einem verschneiten Tal, um die kleinen Feuerwerke, die bei den Schihütten abgefeuert wurden, in Ruhe genießen zu können. Es war übrigens eine wunderbare Vollmondnacht. So hell, dass man keine Taschenlampe benötigte, um seinen Weg zu finden. Wirklich romantisch.
Nach dem ersten Schnee habe ich im Garten gespielt. Ich habe verschiedene Tierfährten untersucht und danach eine Schneemaus gebaut. Weihnachten verbrachte ich zu Hause bei Frauchen, aber vor Silvester sind wir in die Berge gefahren. Mit Erik-Sohn, der wieder bei mir sein darf. Juhuu! Ich fand es sehr lustig, mit einer Weihnachtsmannmütze, die ich einer Holzkatze entwendet habe, im Christbaum herum zu klettern. Am Silvesterabend habe ich mit Erik-Sohn und dem kleinen Bären auf ein gutes neues Jahr angestoßen und Lebkuchen vom Knusperhäuschen gefuttert.
Dann waren wir in einem verschneiten Tal, um die kleinen Feuerwerke, die bei den Schihütten abgefeuert wurden, in Ruhe genießen zu können. Es war übrigens eine wunderbare Vollmondnacht. So hell, dass man keine Taschenlampe benötigte, um seinen Weg zu finden. Wirklich romantisch.
Montag, 16. November 2009
Glückliche Maus
Gestern war ich wieder mit meinen Besitzern radfahren. Es war sonnig und eher warm. Trotzdem hat mich Frauchen ordentlich eingepackt und mir eine Haube aufgesetzt. Im Körbchen war es wahnsinnig gemütlich. Die Felder sind jetzt entweder abgeerntet oder aber mit duftenden Blumen bewachsen. Frauchen sagt, dass das "Gründünger" ist. Gründünger riecht tausend mal besser als der sonst übliche Dünger, dass könnt ihr mir wirklich glauben. Wir sind so durch die Landschaft geradelt, und alles war sehr bunt. Der Himmel fabelhaft blau, das Laub der Bäume goldgelb und orange und das Gras und der Efeu grün.
Der Gründünger war gelb und natürlich auch grün, sonst würde ja der Name nicht passen. Das Laub riecht übrigens auch sehr gut. Am Abend hat Frauchen Krautfleckerl gekocht und ich hab gesagt, dass das passendes Futter für ErikSohn wäre. Herrchen hat sich das so zu Herzen genommen, dass er heute mit einer Auswahl Käse aus Vorarlberg heimgekommen ist. Er will, dass ich artgerecht ernährt werde. Wer so ein Herrchen hat, kann sich wirklich als glückliche Maus bezeichnen.
Der Gründünger war gelb und natürlich auch grün, sonst würde ja der Name nicht passen. Das Laub riecht übrigens auch sehr gut. Am Abend hat Frauchen Krautfleckerl gekocht und ich hab gesagt, dass das passendes Futter für ErikSohn wäre. Herrchen hat sich das so zu Herzen genommen, dass er heute mit einer Auswahl Käse aus Vorarlberg heimgekommen ist. Er will, dass ich artgerecht ernährt werde. Wer so ein Herrchen hat, kann sich wirklich als glückliche Maus bezeichnen.
Samstag, 10. Oktober 2009
Florenz
Der September war wirklich toll. Erik-Sohn und ich durften meine Besitzer in den Urlaub begleiten. Nach Italien. Wir sind über die Ponte Veccio spaziert, haben den berühmten Dom von Florenz und die Statue des David gesehen und andere nicht ganz so bekannte Sehenswürdigkeiten. Das Wildschwein vom Brunnen vor dem alten Markt, zum Beispiel.
Florenz scheint übrigens auch über kunstsinnige Mäuse zu verfügen, wie ich einem Plakat entnehmen konnte, auf dem eine Saxophon spielende weiße Maus offenbar zum Besuch ihrer Veranstaltung auffordert. Faszinierend. Nach diesen Besichtigungen begann dann unser Erholungsurlaub. Bei ausgedehnten Sonnenbädern, artgerechtem Futter und Spaziergängen gönnten wir uns etwas Entspannung. Erik-Sohn kletterte viel in den Palmen herum. Das mag zwar für einen Elch ein etwas ungewöhnliches Freizeitvergnügen sein...aber, wie man sagt: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Das Meer war meistens ruhig und man konnte bei Ebbe die Krabben beobachten. Nur an drei Tagen hat es geregnet, aber nie den ganzen Tag. Trotzdem war dann der Spielplatz so überschwemmt, dass ich garnicht hin konnte. War aber nicht so schlimm.
Wir fanden noch ausreichend Gelegenheit zum rumtoben am Spielplatz. Phantastisch, was so ein Plüschelch alles kann! Ich hab meinen Freund bei seinen sportlichen Leistungen natürlich angefeuert. Meine Besitzer waren nicht so agil. Außer ein bisschen radfahren und spazieren gehen verbrachten sie ihre Zeit häufig im Kaffeehaus. Zum Glück durften wir wenigstens oft mit. Alles in Allem ein toller Urlaub.
Florenz scheint übrigens auch über kunstsinnige Mäuse zu verfügen, wie ich einem Plakat entnehmen konnte, auf dem eine Saxophon spielende weiße Maus offenbar zum Besuch ihrer Veranstaltung auffordert. Faszinierend. Nach diesen Besichtigungen begann dann unser Erholungsurlaub. Bei ausgedehnten Sonnenbädern, artgerechtem Futter und Spaziergängen gönnten wir uns etwas Entspannung. Erik-Sohn kletterte viel in den Palmen herum. Das mag zwar für einen Elch ein etwas ungewöhnliches Freizeitvergnügen sein...aber, wie man sagt: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Das Meer war meistens ruhig und man konnte bei Ebbe die Krabben beobachten. Nur an drei Tagen hat es geregnet, aber nie den ganzen Tag. Trotzdem war dann der Spielplatz so überschwemmt, dass ich garnicht hin konnte. War aber nicht so schlimm.
Wir fanden noch ausreichend Gelegenheit zum rumtoben am Spielplatz. Phantastisch, was so ein Plüschelch alles kann! Ich hab meinen Freund bei seinen sportlichen Leistungen natürlich angefeuert. Meine Besitzer waren nicht so agil. Außer ein bisschen radfahren und spazieren gehen verbrachten sie ihre Zeit häufig im Kaffeehaus. Zum Glück durften wir wenigstens oft mit. Alles in Allem ein toller Urlaub.
Mittwoch, 19. August 2009
Spätsommer in den Bergen
Letztes Wochenende durften Erik-Sohn und ich unsere Besitzer zu einem Kurzurlaub in die Berge begleiten. Wir freuten uns sehr, unseren Freund, den kleinen Bären zu treffen und mit ihm zu kuscheln. Am ersten Tag waren wir im Wald, Schwammerl suchen. Zuerst fanden wir eine ganze Menge Pilze, die aber leider kein gutes Essen für unsere Besitzer abgegeben hätten. Besonders schön waren ein paar leuchtend rote Schwammerl mit weißen Punkten. Komischer Weise wollte die Frauchen nicht. "Gelbe, sucht gelbe Pilze" sagte sie. "Keine roten mit Punkte."
Erik-Sohn und ich sind also durch den steilen Bergwald. Es gab Heidelbeeren und Himbeeren zum Naschen. Man konnte oft durch weiches Moos laufen und die Bäume, Sträucher und Kräuter bewundern. Wir haben tatsächlich einige gelbe Schwammerl gefunden, obwohl sie versucht haben, sich im Moos oder Gras zu verstecken. Unsere Besitzer haben sie, mit einer großen Menge Petersil und zwei Eiern gebraten, verdrückt. Wir beide haben natürlich auch mitessen dürfen. Wäre ja sonst unfair gewesen, wo wir so fleißig gesucht haben. Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus etwas höher die Berge hinauf gefahren, von dort zu Fuß zu einer Alm mit Kühen und dann - ebenfalls zu Fuß - wieder zu unserem Quartier. Das war ein wirklich schöner Ausflug. Auf der Alm blühte eine Menge Erika, in dem wir verstecken spielen konnten. Der Almrausch hatte lustige rosa Früchte. Erik-Sohn schlug sich den Bauch mit frischen Heidelbeeren und Heidelbeerkuchen voll, den es auf der Almhütte zu Buttermilch und Sauermilch gab.
Leider kaufen meine Besitzer kein Brot mit Almkäse. Das wäre eine noch bessere Stärkung für eine Plüschmaus wie mich. Wir spielten am Bach "Felsen klettern", beobachteten Kühe, Ziegen, Hummeln und Schmetterlinge. Dann sind wir entlang eines reißenden Gebirgsfluß zurück gelaufen. Obwohl es tolle Landschaft inklusive mehrerer Wasserfälle, Sturzbäche, Felsen und dergleichen gegeben hat, wurden wir so müde, dass Erik-Sohn gegen Ende der Wanderung mehrmals umgekippt ist.
Wir wurden viel getragen und mussten keineswegs die ganze Zeit laufen, aber die Höhenluft und die brennende Sonne waren ermüdend. Trotz gelegentlichen Rasten an Viehbrunnen und auf Bänken, sowie Stärkungen mit Beeren und dergleichen. Selbst die einheimischen Ziegen suchten zur Abkühlung ein Feld mit Firn - also Schnee vom letzten Winter auf. Da konnten sie es sich gemütlich machen. Auf unserer Wanderung haben wir auch etwas ziemlich ungewöhnliches gesehen. Etwas, was so garnicht in die Bergwelt passt. Trampeltiere. Sie waren mit einem Zikus, für den sie arbeiten, mitgekommen. Leider waren wir an diesem Abend zu müde, um unsere Besitzer anzubetteln, den Zirkus besuchen zu dürfen. Und am nächsten Tag mussten wir schon wieder nach Hause.
Erik-Sohn und ich sind also durch den steilen Bergwald. Es gab Heidelbeeren und Himbeeren zum Naschen. Man konnte oft durch weiches Moos laufen und die Bäume, Sträucher und Kräuter bewundern. Wir haben tatsächlich einige gelbe Schwammerl gefunden, obwohl sie versucht haben, sich im Moos oder Gras zu verstecken. Unsere Besitzer haben sie, mit einer großen Menge Petersil und zwei Eiern gebraten, verdrückt. Wir beide haben natürlich auch mitessen dürfen. Wäre ja sonst unfair gewesen, wo wir so fleißig gesucht haben. Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus etwas höher die Berge hinauf gefahren, von dort zu Fuß zu einer Alm mit Kühen und dann - ebenfalls zu Fuß - wieder zu unserem Quartier. Das war ein wirklich schöner Ausflug. Auf der Alm blühte eine Menge Erika, in dem wir verstecken spielen konnten. Der Almrausch hatte lustige rosa Früchte. Erik-Sohn schlug sich den Bauch mit frischen Heidelbeeren und Heidelbeerkuchen voll, den es auf der Almhütte zu Buttermilch und Sauermilch gab.
Leider kaufen meine Besitzer kein Brot mit Almkäse. Das wäre eine noch bessere Stärkung für eine Plüschmaus wie mich. Wir spielten am Bach "Felsen klettern", beobachteten Kühe, Ziegen, Hummeln und Schmetterlinge. Dann sind wir entlang eines reißenden Gebirgsfluß zurück gelaufen. Obwohl es tolle Landschaft inklusive mehrerer Wasserfälle, Sturzbäche, Felsen und dergleichen gegeben hat, wurden wir so müde, dass Erik-Sohn gegen Ende der Wanderung mehrmals umgekippt ist.
Wir wurden viel getragen und mussten keineswegs die ganze Zeit laufen, aber die Höhenluft und die brennende Sonne waren ermüdend. Trotz gelegentlichen Rasten an Viehbrunnen und auf Bänken, sowie Stärkungen mit Beeren und dergleichen. Selbst die einheimischen Ziegen suchten zur Abkühlung ein Feld mit Firn - also Schnee vom letzten Winter auf. Da konnten sie es sich gemütlich machen. Auf unserer Wanderung haben wir auch etwas ziemlich ungewöhnliches gesehen. Etwas, was so garnicht in die Bergwelt passt. Trampeltiere. Sie waren mit einem Zikus, für den sie arbeiten, mitgekommen. Leider waren wir an diesem Abend zu müde, um unsere Besitzer anzubetteln, den Zirkus besuchen zu dürfen. Und am nächsten Tag mussten wir schon wieder nach Hause.
Dienstag, 21. Juli 2009
Neulich kam Frauchen mit einerPackunge Rumkugeln und einer Packung Vodka-Orange-Kugeln nach Hause. Es war für Erik-Sohn und mich sehr lustig, die Kugeln zu vergleichen. Ballspielen kann man mit beiden. Von beiden werden Plüschtiere sehr entspannt und fröhlich. Und Frauchen hat uns verboten, jemals wieder mehr als eine einzige zu kosten.
Nach dem Rumkugel-Experiment benötigten wir einige Tage, ehe wir einen Ausflug unternehmen konnten. Wir fuhren zwischen Sonnenblumenfeldern dahin, machten eine Pause an einem kleinen Bach und im Wald, wo Erik-Sohn sich an den ersten Heidelbeeren delektierte. Von Melk aus fuhrten wir mit dem Zug nach Hause.
Unser nächster Ausflug war in den Zoo von Schönbrunn. Erst spazierten wir durch den Schloßpark mit all seinen Blumen und Springbrunnen. Sehr hübsch. Im Zoo gab es ein Eis aus Biomilch. Holunderblütengeschmack und Ribisel.
Danach spielten Erki-Sohn und ich auf einem Spielplatz mit Totempfahl und wir hatten die Gelegenheit, so zu tun, als könnten wir auf einem Löwen reiten. Hihi. Natürlich waren wir auch bei den Tieren. Dabei entdeckten wir, daß ein paar meiner Artgenossen sich ihr Heim in einem Leguanterrarium eingerichtet haben. Ganz schön mutig.
Zu Hause gab es unglaublich viel zu tun. Erst die (bescheidene)Pfirsichernte, und danach die Marillen. Da im Winter der Marillenbaum stark beschädigt wurde, dachten wir erst, die Ernte würde knapp sein, aber nichts dergleichen. Es duftet ständig nach Marillenkuchen und Marillenmarmelade. Für Ausflüge - zuletzt zum Schloß Sitzenberg und später ins Waldviertel - haben wir nur selten geeignetes Wetter. Besonders im Waldviertel ist es jetzt aber herrlich. Sonnenblumen und Mohnfelder, Distelfelder in voller Blüte und dazwischen biologisch bewirtschaftete Felder mit blühendem Gründünger. Toll. Der blöde Regen muß endlich aufhören.

Nach dem Rumkugel-Experiment benötigten wir einige Tage, ehe wir einen Ausflug unternehmen konnten. Wir fuhren zwischen Sonnenblumenfeldern dahin, machten eine Pause an einem kleinen Bach und im Wald, wo Erik-Sohn sich an den ersten Heidelbeeren delektierte. Von Melk aus fuhrten wir mit dem Zug nach Hause.
Unser nächster Ausflug war in den Zoo von Schönbrunn. Erst spazierten wir durch den Schloßpark mit all seinen Blumen und Springbrunnen. Sehr hübsch. Im Zoo gab es ein Eis aus Biomilch. Holunderblütengeschmack und Ribisel.
Danach spielten Erki-Sohn und ich auf einem Spielplatz mit Totempfahl und wir hatten die Gelegenheit, so zu tun, als könnten wir auf einem Löwen reiten. Hihi. Natürlich waren wir auch bei den Tieren. Dabei entdeckten wir, daß ein paar meiner Artgenossen sich ihr Heim in einem Leguanterrarium eingerichtet haben. Ganz schön mutig.Zu Hause gab es unglaublich viel zu tun. Erst die (bescheidene)Pfirsichernte, und danach die Marillen. Da im Winter der Marillenbaum stark beschädigt wurde, dachten wir erst, die Ernte würde knapp sein, aber nichts dergleichen. Es duftet ständig nach Marillenkuchen und Marillenmarmelade. Für Ausflüge - zuletzt zum Schloß Sitzenberg und später ins Waldviertel - haben wir nur selten geeignetes Wetter. Besonders im Waldviertel ist es jetzt aber herrlich. Sonnenblumen und Mohnfelder, Distelfelder in voller Blüte und dazwischen biologisch bewirtschaftete Felder mit blühendem Gründünger. Toll. Der blöde Regen muß endlich aufhören.
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